Website-Speed-Checkliste: 10 Maßnahmen, die wirklich etwas bringen
Langsame Seiten kosten Besucher und Rankings. Mit dieser Checkliste verbessern Sie die Core Web Vitals Ihrer Website.
Geschwindigkeit ist einer der einfachsten Hebel für bessere Nutzererfahrung und besseres SEO. Googles Core Web Vitals messen, wie schnell der Hauptinhalt erscheint, wie zügig die Seite reagiert und wie stabil das Layout bleibt. Hier sind zehn Maßnahmen, die wir in fast jedem Projekt umsetzen.
Bilder und Medien
1. Moderne Formate nutzen
Konvertieren Sie Bilder in WebP oder AVIF. Bei gleicher Qualität sind sie deutlich kleiner als JPEG oder PNG.
2. Bilder richtig dimensionieren
Schicken Sie kein 3000-Pixel-Bild an ein Smartphone. Responsive Bilder (srcset) sorgen dafür, dass jedes Gerät die passende Größe lädt.
3. Inhalte unterhalb des sichtbaren Bereichs nachladen
Bilder und Videos, die beim Laden nicht sichtbar sind, sollten erst geladen werden, wenn Nutzer in die Nähe scrollen. Das Hero-Bild dagegen sofort laden.
Schriften
4. Schriftdateien begrenzen
Jeder Schnitt ist ein weiterer Download. Zwei Schriftfamilien mit wenigen Schnitten reichen meist völlig aus.
5. Unsichtbaren Text vermeiden
Nutzen Sie font-display: swap oder ein Framework, das Schriften selbst hostet – so erscheint Text sofort, während die Schriften laden.
Code
6. Weniger JavaScript ausliefern
Entfernen Sie ungenutzte Bibliotheken und teilen Sie Code nach Seiten auf. Schwere Skripte sind der häufigste Grund für träge reagierende Seiten.
7. Drittanbieter-Skripte prüfen
Chat-Widgets, Tracker und Embeds summieren sich. Entfernen Sie Ungenutztes und laden Sie den Rest erst, wenn die Seite interaktiv ist.
8. Platz für Inhalte reservieren
Geben Sie Bildern, Embeds und Anzeigen feste Breiten und Höhen, damit das Layout beim Laden nicht springt. Das verbessert direkt die Layout-Stabilität.
Auslieferung
9. CDN und Caching einsetzen
Liefern Sie Seiten und Dateien von Servern nahe Ihrer Besucher aus – mit langen Cache-Zeiten für Dateien, die sich selten ändern.
10. Wo möglich vorrendern
Statische oder vorgerenderte Seiten laden am schnellsten. Frameworks wie Next.js können die meisten Seiten vorrendern und frische Daten nur dort laden, wo sie nötig sind.
So messen Sie
Testen Sie Ihre wichtigsten Seiten mit PageSpeed Insights und achten Sie auf echte Nutzerdaten, nicht nur auf den Laborwert. Prüfen Sie zuerst die mobile Ansicht – dort zeigen sich die meisten Performance-Probleme.
Eine schnellere Website ist nicht nur ein technischer Gewinn. Sie bedeutet, dass mehr Besucher bleiben, lesen und konvertieren.
Sollen wir Ihre Website prüfen? Kontaktieren Sie uns für einen kostenlosen Performance-Check.
